Auch wir haben jahrelang Stretchhussen vermietet. Unsere Erfahrung war eindeutig: Viele hatten schon nach ein bis zwei Einsätzen Löcher, vor allem an den Stuhlbeinen. Danach sind sie nicht mehr zu gebrauchen und landen im Müll.
Das lag nicht am Preis. Auch unsere ersten Stretchhussen, die sehr teuer und von hoher Qualität waren, mussten wir nach spätestens zwei Einsätzen entsorgen.
Dazu kommt der Aufwand beim Aufbau. Eine Stretchhusse muss um jedes Stuhlbein einzeln gezogen werden. Das dauert etwa dreimal so lange wie bei einer maßgefertigten Husse, die einfach übergestülpt wird. Bei 200 Stühlen ist das eine Menge Arbeitszeit für das Team vor Ort.
Günstig ist eine Husse also nur auf den ersten Blick. Rechnet man Haltbarkeit und Aufbauzeit mit ein, sieht die Rechnung anders aus.
Deshalb kaufen wir keine Stretchhussen mehr nach und setzen ganz auf maßgefertigte Hussen aus Gastro-Polyester. Sie halten viele Jahre und werden nach jedem Einsatz in unserer eigenen Wäscherei gewaschen, geprüft und von Hand gebügelt.
Eine gute Husse ist Mehrwegware, nicht für einen einzigen Abend gemacht.